18.08.2011
Alte Straße Bremervörde

Durch die Umgestaltung des Straßenraums entsteht ein qualitätsvoller, verkehrsberuhigter Stadtraum, der zum einen die nördlich liegende Innenstadt mit dem südlich gelegenen Wohn- und Mischgebiet verbindet und zum anderen die Lage für die angrenzenden Geschäfte aufwertet. Eine attraktive und zusammenhängende Einkaufsstraße entsteht, die neue Kaufkraft anzieht. Durch die Schließung von Baulücken und die Aufwertung von Fassaden bzw. Gebäuden wird dieser Effekt ebenfalls verstärkt.

Die 4,50 Meter breite Fahrbahn wird beidseitig von dreireihigen Pflasterrinnen eingefasst. Auf einer Seite befindet sich angrenzend ein zwei Meter breiter Bürgersteig während auf der anderen ein multifunktionaler Streifen geplant ist. Der gesamte Straßenraum wird einheitlich aus einem Pflaster erstellt. Die Gliederung der Zonen erfolgt durch die Verlegerichtungen.

Der vielseitig bespielbare Streifen zwischen Gehweg und Fahrbahn wird für die neugeplanten Bäume, Stellplätze sowie Stadtmöbel genutzt. Hier sollen Fahrradständer, Bänke und Pflanzkübel aufgestellt werden, die der Straße eine hohe Aufenthaltsqualität geben und die Gestaltung unterstützen.

In den Kreuzungsbereichen der „Alte Straße“ entstehen einzelne Plätze, die gesondert gestaltet werden ohne das Gesamtkonzept zu verlassen.

Stadtstrukturell wird mit der Umgestaltung der „Alte Straße“ ein neuer verkehrsberuhigter Bereich geschaffen, vom dem aus durch Grünverbindungen, Baumreihen und Lichtachsen eine Neugliederung bzw. Stärkung vorhandener Strukturen erfolgen kann. Wichtige Achsen werden durch Bäume und Lichtkonzeptionen hervorgehoben und gestärkt. Dabei wird besonders die Verbindung vom Bahnhof über die Bahnhofstraße, Alte Straße bis hin zum Vörder See gestärkt


 




 
   
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