30.10.2006
ThyssenKrupp Headquater Essen

ThyssenKrupp Quartier Essen

„Träume bauen…, mein Papa sorgt dafür…, meine Mama macht…, Menschen ermöglichen…!“ Grundaussagen eines Weltkonzerns, die Firmenphilosophie von ThyssenKrupp, Grundlage des architektonischen Konzeptes. Im Mittelpunkt steht der Mensch, seine Entwicklung, seine Emotionen, seine Schöpferkraft, die Antwort auf die Frage: „Wie kann Architektur dieses differenzierte Bemühen anregen, unterstützen und verdeutlichen?“ Darüber hinaus sind städtebauliche, nutzungstechnische, konstruktive und wirtschaftliche Betrachtungen Werte einer humanen, kreativen Arbeitswelt – der Rahmen, der den Entwurf fasst.

In einem internationalen, weltoffenen Wettbewerb wurden Lösungen zur Entwicklung der neuen Konzernzentrale mit dem neuen Headquarter, Verwaltungsbauten, Hotel, Kindergarten, ein Bildungs- und Schulungszentrum sowie Bereichen für Ausstellung und Gastronomie gesucht. Die Planung antwortet mit einer Campusstruktur, die vom inspirierenden Wechselspiel der Gebäude, eines zentralen, von allen Seiten erschlossenen Platzes mit hoher Nutzungs- und Aufenthaltsqualität, vom Miteinander, von Promenade, versteckten Höfen und zu entdeckenden Rückzugsräumen, landschaftsbezogenen Wegen, Park und verbindenden Wasserflächen lebt.

Lebendige Vielfalt, ein lebensbejahendes, anregendes und menschenfreundliches Umfeld, offen und großzügig, transparent, zeitlos, haltgebend, ist zukunftsorientierte, beispielgebende, gestalterische Antwort auf die oben gestellte Frage. Kunst und Kultur, Wissenschaft, Forschung, Theorie und Praxis finden hier Raum in einem dynamischen Arbeitsfeld ebenso wie emotionales Entdecken neugierig macht, Lust auf neue Erfahrungen. Innen- und Außenräume ergänzen sich, bedingen einander, sprechen dieselbe Sprache.

Das ThyssenKrupp-Quartier bildet eine offene Einheit von repräsentativem Charakter, kommunikativem Mehrwert und langfristiger Verlässlichkeit, keine Mode, kein architektonischer Gag, vor dem man sich im raschen Überdruss schnell befreit. Pflanzen auch auf den ökologischen Aspekt geachtet. Somit werden nicht nur die Forderungen des Grünordnungsplans erfüllt sondern auch versucht eine Harmonie zwischen dem Eingriff durch die Bebauung und den Belangen der Natur herzustellen.




 
   
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